Growth Hacker Skills

Immer wieder werden wir von Startups oder Mitarbeitern von Unternehmen gefragt, welche Skills sie sich aneignen müssen, um für die digitale Zukunft gewappnet zu sein. Oftmals sogar noch konkreter, auf welche Skills man denn beim Recruiting besonders achten sollte. Die Gewichtung, welche Skills (=Eigenschaften) besonders gefragt sind und welche nicht, hat sich leider in den letzten Jahren grundlegend verändert. Nur verstanden haben es die wenigsten. So hat man früher (auch heute noch, leider) meistens nur nach fachlicher Qualifikation eingestellt.

Zum Beispiel „Wir benötigen einen E-Mail Marketing Profi“. Dieser beherrscht dann zwar das E-Mail Marketing aus dem FF, aber ist oftmals nicht in der Lage andere Marketing-Kanäle parallel zu testen oder die Landingpages zu optimieren, auf der seine E-Mail Klicker konvertieren sollen.

Aber was bedeutet das?
1. Ein Growth Hacker sollte in allen digitalen Disziplinen möglichst breit aufgestellt sein, um überall wenigstens ein bisschen mitreden zu können. Vergleichbar mit einem Startup-Founder. Nur so ist sichergestellt, dass man schnell umsetzen kann und sich nicht in einem ständigem Abhängigkeitsverhältnis befindet. Man spricht hier dann vom “T-shaped Marketer” oder vom „Growth Team“, das alle notwendigen Skills besitzt, um sein Produkt selbstständig nach vorn zu bringen. Permanentes Lernen und vor allem Neugier sind dafür natürlich eine Grundvoraussetzung. Das ist ja klar, oder?

2. Meiner Erfahrung nach sollte aber die Bewertung von “Softskills” mindestens genauso wichtig, bzw. als noch wichtiger eingestuft werden. Was nutzt der Profi, wenn er nicht zum Team passt? Was nutzt die beste Copywriterin, wenn sie eigentlich keine Lust hat oder ihre Texte niemals pünktlich zur Deadline abgeliefert bekommt?

„Passion never fails“ – Nicht nur im Recruiting für mich persönlich das oberste Credo.