13+ Growth Hacking Tools

Die Folie zu Growth Hacking Tools wird in meinen Growth Hacking Bootcamps am häufigsten fotografiert. Jeder mag einfach kleine oder große Helferlein, die einem das Leben einfacher machen. Erst recht in einer Welt, die immer technischer und IT-lastiger wird, aber die meisten selber nicht ausreichende IT-Skills besitzen.

Schneller umsetzen mit diesen 
Growth HackingTools

Nehmen wir mal das Erstellen einer einfachen allerersten Website für ein Startup als echten Use-Case.
Die meisten Startup-Gründer stehen vor einem riesigen Berg an Fragen. Was brauche ich eigentlich? Mit welcher Software sollen wir starten? Wer macht das Design? Wer macht den Text? Oder schaff ich das vielleicht sogar alles selbst mit dem richtigen Clicky Content-Management System Tool. By the way: WordPress ist hier schon eher was für Techies. Growth Hacker sind von Natur aus neugierig. Growth Hacker testen super schnell. Dafür ist der Einsatz der richtigen Tools einfach unabdingbar.

In dieser Serie stellen wir Dir unsere besten Growth Hacking Tools vor…

Keine Sorge. Diese Liste der für uns wertvollsten Tools wird auch ständig erweitert. Wenn Du einen Vorschlag hast, dann schreib diesen doch einfach gern ins Kommentarfeld. Danke Dir und jetzt viel Spaß beim Testen.

Wie finde ich heraus was die Kunden wollen?

Das würde jeder Marketing-, Produkt-, Salesmanager und jeder Startup Founder sowieso gern wissen. Natürlich ist das beste Tool um die wahren Kundenbedürfnisse herauszufinden „Mit den Kunden sprechen“ – das ist ja klar. Das muss auch gemacht werden, so oft und so intensiv wie möglich. Aber ist halt ziemlich zeitaufwendig.
Gott sei Dank gibt es ein paar kleine Helferlein, die einem helfen mehr Kundenempathie zu entwickeln.

Google Suggest

Das zweitbeste Werkzeug um Herauszufinden was die Zielgruppe wirklich für Bedürfnisse hat ist definitiv Google. Google ist kostenlos, responsive und immer in Deiner Hosentasche. Ach ja, was ist das beste Marktforschungstool, um Kundenbedürfnisse zu entdecken? Natürlich mit den Kunden beziehungsweise mit den potenziellen Kunden selbst zu sprechen – ist ja klar.
Wir googeln alle den ganzen Tag. Aber meistens leider nicht nach Lösungen, so wir dann im Marketing immer glauben oder zumindest hoffen. Wir googlen auch nicht nach dem Brandnamen, da unsere Brand ja im Normalfall niemand kennt – außer wir sind Nike, Coca Cola oder sonstwas, richtig?
Die Menschen googlen aber ständig nach ihren Problemen. Und das kann man sich in Google ziemlich einfach anschauen. Stell Dir also doch einfach mal die Frage – „Was googelt meine Ziegruppe für ein Problem, um vielleicht dann sowas zu finden wie das was ich anbiete…?“ Ein Beispiel? Nehmen wir mal an wir sind eine Bank und suchen Neukunden, um ihnen einen Privatkredit aufzuschwatzen. Jetzt könnte ich natürlich in den harten Konkurrenzkampf einsteigen und mit allen anderen Playern rund um die Keywords „Privatkredit“, „Kredit aufnehmen“ oder „Finanzierung“ eintreten. Das wird teuer und aufwendig. Je nach Budget aber sicher trotzdem zu empfehlen. Überlegen wir aber stattdessen jetzt mal welche Probleme jemand googlet, der dann am Ende einen Kredit benötigen könnte.

Growth Hacking Tools - Google Suggest

Der Screenshot zeigt, dass Google uns schon einiges an Vorschlägen gibt, was unsere Zielgruppe tatsächlich beschäftigt. Eine perfekte Vorlage also, um eine kleine Content-Marketing-Kamagne zum Thema „kein Geld Ende ab Mitte Monats – Was tun?“, „Kein Geld für mein Ziel: XY“…zu starten…Google verrät uns die echten Kundenprobleme, weil die Menschen danach googlen. Das gilt gleichermaßen für B2B.

Noch ein kleiner Tipp: Um super easy herauszufinden, wie häufig ein Google Keyword im Vergleich zu anderen Keywords gesucht wird – probier mal Google Trends.

Und noch einer: Mit dem Google Adwords Keyword Planner könnt ihr direkt sehen, wie häufig die einzelnen Keywords tatsächlich monatlich gegoogelt werden, wie hoch die Konkurrenz beim Adwords schalten dazu ist und was ein potentieller Klick hier kosten würde. So kann man schon in der Kampagnen-Planung gut abschätzen, ob es ein Test des Kanals sich lohnen kann oder eben nicht.

Google Forms

Die meisten verbinden „Umfragen“ oder „Online-Umfragen“ mit den langweiligen und niemals endenden Marktforschungsstudien, die gefühlt seit 100 Jahren gemacht werden. Wir nutzen kurze gezielte Umfragen dazu, wenn wir uns nicht sicher sind was der Kunde wirklich möchte. Ein Beispiel: Wir haben festgestellt, dass die Öffnungsraten unseres Newsletters ziemlich deutlich über dem Branchendurchschnitt liegen. Super. Die Klickraten liegen allerdings „nur“ im Branchendurchschnitt. Damit geben wir uns nicht zufrieden. Aber woran kann das liegen? Wir könnten jetzt wie wild mit rumoptimieren und versuchen mit 10 AB-Tests die Lösung zu finden, richtig. Stattdessen haben wir einfach an unsere Newsletter eine sehr ehrliche und authentische E-Mail geschrieben in der wir ein Google-Form mit 4 Fragen verlinkt haben. Mit Google Forms kann man super schnell und kostenlos eine kleine Umfrage zusammenbauen. Zusätzlich kann Google Forms auch als Lead-Generator verwendet werden, in dem man sehr einfach zusätzlich eine E-Mail Adresse abfragen kann. Auch ein Quiz-Format ist möglich. Ich schätze Google Forms, weil es einfach super schnell aufzusetzen ist und die Ergebnisse automatisch in einem Google Spreadsheet gespeichert werden, so dass man auch mit den Ergebnissen sehr schnell „weiterarbeiten“ kann. 

Growth hacking-Tools-Umfragen

Ein Tipp: Das Tool Typeform hat eine schönere User Experience und sehr viele Umfrage Templates an denen man sich orientieren kann. Ist aber aus meiner Sicht nicht so schnell aufzusetzen, wie Google Forms.

Wie bekomme ich Traffic schnell und günstig?

Klar, Traffic ist in den Augen der Marketer und CMOs immer das Maß aller Dinge. Das gilt natürlich auch für Growth Hacker, wobei die sich ja im Sinne der AARRR-Metrics auch auf die Conversion im Verlauf der kompletten Customer Journey kümmern müssen.

Facebook Ads

Ich werde sehr häufig gefragt, mit welchem Marketing-Channel ich denn jetzt starten würde. Schwierige Frage, da es natürlich immer darauf ankommt wen man erreichen möchte, wo sich diese Zielgruppe aufhält und vor allem dann auch noch wie man diese Zielgruppe genau dort am besten ansprechen kann. Die drei Kernfragen, um Traffic zu bekommen.
Die Erfahrung hat allerdings gezeigt, dass sofern man Facebook für die gesuchte Zielgruppe nicht aus irgendeinem Grund kategorisch ausschließen kann, ein Experimentieren mit Facebook meistens schon vor allem der schnellste und günstigste Kanal ist, um in kürzester Zeit (in der Regel in unter 6 Stunden) den ersten Traffic zu bekommen. Ob dieser Traffic jetzt hochwertig ist und konvertiert oder wie teuer er denn jetzt letztlich ist, das muss man eben herausfinden. Aber schneller gibt es kaum Traffic.

Growth Hacking Tools: Facebook Business Manager

Aus meiner Perspektive gibt es 3 Kardinalsfehler beim Erstellen der ersten Facebook Ads:
1. Man schaltet Ads ohne den Facebook-Pixel integriert zu haben.
2. Man benutzt nicht den Business Manager von Facebook, sondern den „Boost Post“ Button aus seinem Facebook-Profil heraus.
3. Man postet einfach einen Link zur Landingpage, zum Whitepaper, zum E-Book oder was auch immer Du unter die Leute bringen möchtest, statt sich Gedanken zu machen, welchen Content mit echtem Mehrwert man der Zielgruppe auf Facebook zur Verfügung stellen könnte, um dann erst später mit geschicktem Retargeting den genau richtigen Usern, das Angebot zu zeigen. Man nennt dieses Vorgehen Funnel-Strategie.

Google Adwords

Vor allem beliebt bei Online-Shops ist Google Adwords. Der Vorteil gegenüber Social Media Kampagnen ist der, dass man mit dem richtigen Keyword sich wirklich auch zu 100% die richtige Zielgruppe einfach „einkaufen“ kann. Ein weiterer Vorteil ist der, dass die User ja wirklich in diesem Moment danach suchen, also wirklich an einer Lösung ihres Problemsinteressiert sind. Bei Facebook, Instagram und Co. „hängen“ die Leute ja meistens rum und müssen erstmal überhaupt mit deinem Angebot eingefangen werden… 

Growth Hacking Tools Google Adwords

Heisst: Im E-Commerce starten wir eigentlich immer auch einen ersten Adwords-Test mit 100 oder 200 Euro. Wenn man sich nicht verzetteln möchte und wirklich valide Aussagen zum Marketing-Kanal Google Adwords treffen möchte, dann sollte man meines Erachtens erstmal wirklich nur mit einem Keyword pro Anzeigengruppe starten. Vergiss bitte nicht, dass die Zielseite deiner Adwords-Kampagne natürlich gut konvertieren sollte indem sie auch zu 100% die Kundenbedürfnisse matcht. Mit Adwords starten ohne sich Gedanken zu machen, was der User optimalerweise auf der Zielseite gern finden möchte und wie wir ihn mit einem Freebie oder sonstwas dort konvertieren ist aus meiner Sicht rausgeschmissenes Geld.

LinkedHelper

Immer mehr Companies suchen Growth Hacking für B2B. Dummerweise  denken die meisten tatsächlich immernoch, dass Growth Hacking nur für B2C funktionieren würde. Allerdings gibt es mittlerweile hunderte B2B Companies wie Slack, Leanix oder Trusted Shops die mit dem richtigen Growth Hacking ordentlich gewachsen sind.
Das B2B-Social Network Linkedin gilt momentan als das Maß der Dinge. Man kann sehr einfach mit dem richtigen Content (optimalerweise Video)
deutlich mehr organische Reichweite abgreifen, als beispielsweise mit einer Facebook Fanpage.

Jetzt gibt es ein kleines Tool mit dem Namen „LinkedHelper“ – eine Extension für Google´s Chrome Browser. Einmal installiert startet man mit einer Suche in Linkedin nach seiner Zielgruppe. In meinem Fall – wenn ich zum Beispiel nach potenziellen Teilnehmer für ein Growth Hacking Bootcamp in München suche – filter ich die Suche nach „Marketing“ in der „Region“ München. Jetzt spuckt Linkedin eine unendlich lange Liste mit Menschen die „marketing“ im Job Titel haben und aus der Region München kommen. Pefekt. 

Growth Hacking Tools Linkedhelper

Der Linkedhelper kann jetzt gestartet werden. Schritt 1: Er sammelt / crawlt jetzt automatisch z. Bsp. 500 Profile…Dafür muss man das Browserfenster einfach mal einen Arbeitstag im Hintergrund offen lassen. Schritt 2: Man sagt dem Linkedhelper er solle die 500 Profile einfach automatisch besuchen. Was passiert? Die Menschen sehen, dass du auf ihrem Profil warst und etwa 50% der Leute besuchen Dein Profil zurück. So wie früher bei StudiVZ 😉 Wenn Du jetzt in Schritt 3 die Bio deines Linkedin-Profils (der Beschreibungstext unter deinem Profilfoto) mit einer Call to Action versiehst, dann hast Du einen kleinen automatisierten Growth Hack. In meinem Fall steht da sowas wie „Nächster Stop: Growth Hacking Bootcamp München am 8.2.2019.“ Cool, oder – Probiers mal aus.

Wie startet man mit E-Mail Marketing?

E-Mail Marketing ist sicher der meist unterschätzte Marketing-Channel. Sowohl für Bestandskunden als auch für Leads und Neukunden sollte man auf E-Mail Marketing von Beginn jedoch lieber nicht verzichten. E-Mail Marketing Tools gibt es wie Sand am Meer.

Mailchimp

Ich nutze schon seit Jahren Mailchimp und bin damit immer noch zufrieden. Mailchimp zeichnet sich dadurch aus, dass es super einfach zu starten ist. Man hat sich sehr schnell das 1. Formular zum Einsammeln von E-Mail Adressen zusammengeklickt und in die Website oder Landingpage eingebaut. Mailchimp hat wirklich fast in alle gängigen Growth Hacking Tools Integrationen und Apps. Der Versand der 1. E-Mail ist ebenfalls easy, zu mal es auch genügend Templates gibt aus denen man ganz einfach wählen kann.
Das Tracking wird von Mailchimp immer weiter verbessert, so dass es mittlerweile für 80% der Anwendungsfälle ausreichen müsste. Das gleiche gilt für die E_Mail Automatisierung.

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Wer personalisierte E-Mails versenden möchte auf der Basis von bspw. Website-Interaktonen eines Users, sollte sich aber lieber Intercom, Hubspot oder Segment.io anschauen. Zum Starten und wachsen reicht Mailchimp aus meiner Sicht aber auf jeden Fall.

Welches ist das beste Website / Landingpage Tool?

Natürlich benötigt jedes Startup eine Website. Natürlich braucht auch jedes Unternehmen eine Website oder setzt auf ausgefeilte Landingpages. Leider gibt es mit Websites und Landigpages immer Stress, weil irgendwas nicht geht oder wir nicht wissen wie es geht oder die Marketing das anders sieht oder die Agentur keine Zeit oder keine Ahnung hat, oh man!

WordPress

Ich nutze WordPress jetzt schon seit meinen ersten SEO-Gehversuchen 2007. Das ist auch wahrscheinlich der Grund warum ich persönlich niemals davon wegkommen werde. Ich kenne einfach jeden Kniff und sogar die Datenbank-Struktur in und auswendig ;-( Aber ich empfehle WordPress immer, da die Flexibilität dieses Content-Management Systems einfach so überwältigend ist. Es gibt Millionen von WordPress-Themes und Plugins, so dass man wirklich super einfach starten kann. Es kaum einen Use-Case, den man sich nicht mit WordPress zusammenklicken kann – ohne Programmierkenntnisse versteht sich.

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Mittlerweile hat WordPress auch wirklich schicke Landingpage-Tools wie Mesmerize oder Optimizepress mit denen man schnell, gute Sache aufziehen kann.
Einfacher in der Bedienung sind die Tools Instapages, Leadpages und Co. allemal – aber eben nicht so flexibel.

Welches ist das beste Tracking/Analytics Tool?

Überall wird getrackt was das Zeug hält. Aber die wenigsten nehmen sich die Zeit auch wirklich mal einen Deep-Dive in die Daten zu wagen und vor allem echte business-relevante Entscheidungen abzuleiten. Dafür sind die Daten ja eigentlich da, oder?

Google Analytics

Das Tool der Tools um zu starten und zu wachsen. Eine Google Analytics Integration sollte auch jeder Nicht-Techie hinbekommen, sonst wird der weg eh schon steinig und schwer ;-(

Die Basic Growth Hacking relevanten Infos in Google Analytics sind für mich:

1. Akqisition: Aus welchem Kanal kommen meine User?
2. Verhalten: Was machen die Besucher? Auf welcher Seite hängen sie rum, wo brechen sie ab? Gibt es einen Unterschied zwischen den einzelnen Herkünften?
3. Konversion: Aus welchem Kanal konvertieren (also erreichen das Ziel der Website) die meisten Besucher? Dafür muss man das Erreichen der Zielseite extra als Ziel hinzufügen – ein bisschen kompliziert aber sollte man auch schaffen.

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Ein noch nicht so bekanntes Analytics-Tool, mit dem man gute Aussagen über die Demographien und Vorlieben der Zielgruppe bekommt, ist mittlerweile der Analytics-Bereich des Facebook Business Managers, den auch schon vorgestellt haben.

Hotjar

Statt am Samstag Abend Sportschau zu schauen, solltest Du lieber Hotjar-Sessions anschauen. Hotjar ist ein User-Screen-Recording Tool. Hat man den kleinen Javascript-Code in die Website integriert geht´s auch schon los. Hotjar nimmt die Aktionen der kommenden User auf der Landingpage oder der Website auf. Nicht als statische Heatmap, sondern als kleines Screenccast-Voideo. Wirklich super, da man so genau sehen kann, wo die User hängen bleiben und ein bisschen länger lesen und abbrechen. Usw. 

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Es gibt einen Free-Account, deswegen sprichts wirklich gar nichts gegen das Ausprobieren.

Wie automatisiere ich meine Buchhaltung?

Rechnungen und Angebote schreiben geht ja noch. Aber Buchhaltung und Belegsortierung sind für Entrepreneure wie mich die Hölle.

Fastbill

Ich nutze für die Fast-Automatisierung meiner Buchhaltung das Tool Fastbill. Ich schreibe mit Fastbill Angebote und Rechnungen. In Fastbill habe ich mein Geschäftskonto angebunden, so dass ich auch den Zahlungseingang den offenen Rechnungen direkt zuweisen kann. Zusätzlich lassen sich alle Belege von Ausgaben in Fastbill hochladen. Somit ist der rote Schuhkarton unter meinem Schreibtisch endlich passe. Durch eine Integration mit dem Tool getmyinvoices sind sogar immer wiederkehrende Eingangsrechnungen wie von der Bahn, vom Server-Anbieter, etc. direkt automatisiert hier ablegbar. Das ist wirklich sehr praktisch. Für die Umsatzsteuervoranmeldung loggt sich mein Steuerberatter in Fastbill ein und macht die Aufgabe direkt selbst von dort, da alle Aus- und Einnahmen hier dokumentiert sind. Für mich als Entrepreneur mit einer Schwäche für Buchhaltung ist Fastbill Gold wert.

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Es gibt auch vergleichbare Tools wie Sevdesk oder Lexware, die ich aber selbst noch nicht genutzt habe.

Wie automatisiere ich mein Online-Marketing?

Viele Marketer, Produktmanager und Growth Hacker beginnen aus meiner Sicht viel zu früh mit der Automatisierung von schlechten oder nicht validierten Prozessen. Lieber erstmal manuell, ja mit mehr Aufwand, einenn Prozess testen und dann wenn er funktioniert automatisieren, als den berühmten „automatisierten Sche**ß-Prozess.

Zapier.com

Zum Automatisieren von Prozessen ist Zapier.com eine echte Growth Hacker App. In Zapier kann man z. Bsp. Datenflüsse von Tool A zu Tool B automatisieren, sofern die beiden Tools keine selbst implementierten Schnittstellen besitzen. Früher mussten diese Schnittstellen sehr teuer, aufwendig und fehleranfällig programmiert werden. Heute gibt es Zapier. Ein Muss für jeden Growth Hacker.

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Für eine kleine Startup-Idee habe ich mir den ersten Prototypen zum Beispiel komplett in Zapier zusammengebaut, ohne eine einzige Zeile Code programmieren zu müssen 😉 Ich liebe zapier.

CRM-System warum und wofür?

Eine zentrale „Kundendatenbank“ zu haben ist für Growth essentiell, aber leider nicht immer trivial. Es gibt so viele Tools mit den unterschiedlichsten Features, allen Preisklassen und Farben 😉

Hubspot

Ich nutze den CRM-Teil von Hubspot. Was genau mache ich damit und warum? Ich habe all meine Business-Kontakte sehr sauber in Hubspot gepflegt. Ich schicke Kunden-Emails im Salesprozess immer aus Hubspot, so dass ich den Status tracken kann und das Team sieht, wann wer als letztes kontaktiert wurde. Im Team kann man sich gegenseitig Aufgaben zuweisen, damit kein Kontakt oder Follow-Termin verloren geht. Im CRM kann man auch automatische Mail Sequenzen konfigurieren, die automatisch losgeschickt werden, sobald ein bestimmer Status (wie ein Download oder wiederkehrender Besucher auf der Website) eines Users erreicht wird.

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Mittlerweile empfinde ich das Deals-Dashboard als besonders praktisch. So kann man zu jedem verschickten Angebot einen neuen Deal anlegen mit dem Wert des Angebots. Im Deal-Dashboard bekommt man dann einen guten Überblick über den Wert der aktuellen Deal-Pipeline.
Aus meiner Sicht absolut zu empfehlen, vor allem da es auch eine Free- und eine Startup Version gibt. Beachten sollte man jedoch, dass Hubspot ab einer bestimmten Kontaktanzahl wirklich schnell sehr sehr teuer werden kann. Ist für ein CRM-Sales Tool an sich nicht wirklich schlimm, da man mit dem Tool ja auch den Umsatz generiert, aber nicht das nachher eine böse Überraschung kommt.

Es gibt noch Tools wie Pipedrive, SugarCRM und natürlich Salesforce und Co. – mit denen ich persönlich aber keine Erfahrung in der Nutzung habe.

100+ Growth Hacking Tools

Natürlich gibt es hunderte Listen mit den richtigen Tools. Natürlich ist auch jeder Anwendungsfall ein anderer. Wenn meine Empfehlungen Dir nicht ausgereicht haben oder Du einfach nicht fündig geworden bist, dann lass uns das doch bitte wissen und hinterlasse einen Kommentar…
Das gleiche gilt natürlich für den Fall, dass Du noch weitere Growth Tools empfehlen kannst…Gern schauen wir uns diese an und nehmen sie hier ggfls. in die Liste mit auf. Danke Dir

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GROWTHARTIC Podcast / Youtube #03 „Growth Hacking Tools
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