OKR: Von der Strategie in die Umsetzung

Das bekannte Leadership-Modell aus den USA kann man mittlerweile auch als steigenden Trend in deutschen Unternehmen und Organisationen beobachten. Objectives & Key Results ermöglichen Unternehmen ein schnelleres Wachstum und helfen die Unternehmensstrategie besser und schneller umzusetzen. Wir erklären dir, wie OKR funktionieren, wie du davon profitieren kannst und wo die Fallstricke lauern...

Das bekannte Leadership-Modell (OKR) aus den USA – angeblich von Google initiiert – kann man mittlerweile auch als steigenden Trend in deutschen Unternehmen und Organisationen beobachten. Objectives & Key Results ermöglichen Unternehmen ein schnelleres Wachstum und helfen die Unternehmensstrategie besser und schneller umzusetzen. Aber wie immer steckt der Teufel im Detail.

Wir erklären dir, wie OKR funktionieren, wie du davon profitieren kannst und wo die Fallstricke lauern…

Keine Zeit? Dann lade dir hier das Template runter und schau Dir das OKR-Erklärungsvideo dazu an.

Was sind OKRs?

OKR als konkretes Beispiel

Objective Key Results – kurz OKR – ist ein Management Framework und hilft Unternehmen und Teams sich besser auf Ziele zu fokussieren, indem es die Ziele des Unternehmens mit denen der einzelnen Mitarbeiter aufeinander abstimmt.

Wie der Name schon verrät, teilt das OKR-Modell die Ziele auf in die qualitative Zielsetzung ( Objectives ) und die quantitative Messung der Ergebnisse ( Key Results ). Außerdem verbinden OKRs Strategien mit Ergebnissen, wobei sie sowohl die Kreativität als auch die Flexibilität von Mitarbeitern und Teams bei der Erreichung der Ziele bewusst fördern.

Wobei helfen OKR?

OKRs ermöglichen Mitarbeitern und Unternehmen:

a) Die Strategie in kleinere Ziele runterzubrechen, um diese besser umsetzen zu können

b) Mehr Fokus zu gewinnen, indem man sich quartalsweise immer neue Ziele formuliert und diese auch festlegt. Neue Ideen in einem Quartal entstehen, werden bewusst auf das nächste Quartal gesetzt, um nicht von den priorisierten Zielen abzulenken.

c) Mehr Transparenz für Mitarbeiter zu schaffen, dass sie an den richtigen Dingen arbeiten und besser miteinander kommunizieren können

d) Ownership im Team zu entwickeln. Die Mitarbeiter werden motiviert, ein gemeinsames Ziel im Team und auch eigene Ziele zu erreichen.

Was geht meistens schief?

So einfach wie es sich in der Theorie anhört, ist es in der Praxis nicht immer. Viele verwechseln die Zielformulierung mit der Aufgabenformulierung und wissen dann nicht genau, wie die Quartalsziele formuliert werden sollen.

Wichtig ist es auch, dass OKR als Fortschrittprozess gesehen wird und nicht als ein Kontrollinstrument. Wenn die Mitarbeiter das Gefühl haben, sie werden dadurch kontrolliert, verlieren Sie schnell die Motivation und den Fokus.

Da man sich meist versucht ambitionierte Ziele zu setzen, muss man auch den Raum dafür geben, Fehler machen zu können. Wenn ein Ziel nicht erreicht wird, ist es ein Learning für das ganze Team und man überlegt zusammen, wie man es im nächsten Quartal besser machen kann.

Wo kann man anfangen?

Buchtipp: https://www.amazon.de/Measure-What-Matters-Google-Foundation/dp/0525536221

Ein gutes Beispiel gibt uns Roman im Podcast-Interview:

“Als wir unsere Strategie schon hatten, haben in unserem allerersten Quartal nur die Geschäftsleitung eingebunden, die aus nur wenigen Personen bestand. Diese haben sich dann eigene Ziele in ihren Sets gesetzt und wöchentlich besprochen. So konnten wir zunächst die Methodik kennenlernen und sehen, welche Probleme auftreten.

Im zweiten Quartal haben wir dann die Mitarbeiter eingebunden und die nächste Führungsebene bekam ein eigenes OKR Set. Hier wurden die Ziele zunächst Top-Down heruntergebrochen.

Im dritten und vierten Quartal haben wir nach und nach das Buttom- Up Verfahren eingebracht. Die Mitarbeiter konnten Entwürfe einreichen und diese wurden dann von der Geschäftsleitung geprüft und wieder im Top-Down Verfahren kommuniziert.”

OKR Template zum kostenlosen Download

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Das ganze Gespräch gibt's im Growth Hacking Podcast mit Hendrik Lennarz. Überall, wo Du Podcasts findest.

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