„E-Mail-Marketing ist tot“ – im Interview mit Thomas Klußmann

Thomas Klußmann erzählt, wie man effektiv mit E-Mail-Marketing startet, welche Tools man dafür benötigt und mit welcher Strategie man die richtigen Subscriber gewinnt.

Hendrik: Thomas, was ist deine Kernstrategie, die du jedem empfiehlst, um mehr Newsletter Subscriber zu erhalten?

Thomas: Zunächst einmal kann man E-Mail Marketing in zwei große Bereiche aufteilen:

  1. Die E-Mail Adressen/Subscriber Generierung.
  2. Die Interaktion mit deinen Subscribern, also Kommunikation, Click- und Open-Rates, Sales etc.

Zur E-Mail Adressen Generierung gibt es viele Möglichkeiten. Je mehr Möglichkeiten man nutzt, umso eher bekommt man die Empfänger dazu sich für den Newsletter anzumelden.

Außerdem lassen sich verschiedene Zielgruppen unterscheiden. Bei uns sind z.B. 10% unserer Empfänger begeisterte Webinar Teilnehmer. 90% allerdings nicht. Wenn ich nun die 10% über Webinar- Newsletter erreichen möchte, dann brauche ich eine Alternative für die verbleibenden 90%. Das kann dann ein Onlinemagazin, eine Buchempfehlung oder ein WhitePaper sein.

Je nach Zielgruppe brauche ich also verschiedene Wege, um Subscriber zu gewinnen. Und dafür braucht man dann genug Produkte, die man anbieten kann.

Hendrik: Ich glaube ich kriege von euch E-Mails, die rein Text-basiert sind. Das sind super stumpfe Texte ohne Grafik. Habt ihr das getestet vorher?

Thomas: Wir versuchen den Eindruck zu vermitteln, dass die E-Mails immer von Person zu Person geschrieben wird also eher persönlich wirkt und nicht wie ein automatisierter Text. Bilder lassen wir absichtlich raus. Die allermeisten Bilder in E-Mails führen nicht zu einer Verbesserung der Klick-Rate und gleichzeitig zu einer Verschlechterung der Zustellquote.

Stell dir vor du sitzt in der U-Bahn und versuchst eine E-Mail abzurufen aber die Mail lädt nicht, weil das Bild 1MB groß ist. Du wirst also die Mail nicht lesen und schon gar nicht die Links anklicken.

Hendrik: Wie verkäuferisch darf ich denn eigentlich sein, wenn ich Newsletter verschicke?

Thomas: Ich lege Wert auf direkte und aggressive Mails aber auch guter Content ist wichtig. Das Problem bei aggressiven Werbemails ist, dass die einfach nicht gut gemacht sind. Wenn du es schaffst deine CTA auf wenig Text also auf wenige Sätze runterzubrechen, dann können die paar Sätze auch härter sein und es stört auch nicht diejenigen, die sich nicht vom Inhalt angesprochen fühlen.

Am besten sollte die Mail auch einen Content-Aspekt haben und eine gute kleine Story. Wichtig ist für mich auch nur ein Thema pro Newsletter zu wählen. Sonst wird es zu voll und unübersichtlich.

Hendrik: Hast du einen Hack, wie man am besten alte Subscriber wieder anschieben kann?

Thomas: Ein richtig gutes E-Mail Marketing System nutzen. Unser System trackt alle Klicks und alle Öffnungen, wir können also nachschauen wer zum Beispiel die letzten 10 Mails nicht geöffnet hat. Die bekommen dann eine aggressive Email mit dem Betreff „WIR LÖSCHEN DICH“ und darauf reagieren die Leute meistens.

Wer nach 6 Monaten nicht reagiert hat, der wird gelöscht. Denn diese Subscriber haben dann wirklich keinen Nutzen mehr für uns und verschlechtern auch die Zustellbarkeit für andere E-Mail Empfänger.

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