„Von der Idee zum Launch eines B2B Startups“ mit Stefan Vetter von friendly.is

Hendrik: Hey Stefan! Erzähl mal, wer bist du und was machst du?

Stefan: Ich bin der Gründer von friendly. Wir bieten Softwareprodukte im Bereich Marketing an- auf Basis von Open Source Software. Unser Ziel ist es dabei, die Produkte ein bisschen freundlicher zu machen als die von anderen. Bisher haben wir zwei Produkte gelauncht, und wir sind erst seit März am Start. Die erste ist friendly Analytics, was eine datenschutzfreundliche Alternative zu Google Analytics ist und keine Cookies oder personenbezogenen Daten speichert – das heißt du brauchst dafür auch keinen Cookie-Banner. Das zweite Produkt haben wir erst kürzlich gelauncht – friendly Automate ist eine Hubspot-Alternative, und eine Lösung für Marketing Automation. Die Preise sind erschwinglich, was ja bei Hubspot nicht unbedingt der Fall ist. Darüber hinaus habe ich auch noch eine Agentur gegründet.

Hendrik: Seit März, total frisch. In so einer Agentur hast du ja eigentlich genug zu tun. Wie seid ihr denn auf die Idee gekommen, das Ding mal als Produkt zu starten?

Stefan: Ich hatte schon lange den Traum ein Produkt zu starten. Aber Beratung skaliert nicht, weil sie von deiner Zeit abhängt. Deshalb haben mich Startups wie Buffer, die komplett ortsunabhängig arbeiten, schon länger fasziniert. Die arbeiten sehr transparent, und das fand ich cool.

Für mich war es immer schwierig den Fokus zu generieren, eine Business-Idee aufzuziehen. Ich bin dann über einen Tipp gestolpert: „Willst du was machen für B2B oder B2C? Wenn Du berühmt und cool sein willst, dann mach B2C. Wenn Du Geld verdienen willst, B2B.“ Und das zweite war „Wofür zahlen Dir die Leute jetzt schon Geld, und wie kannst Du daraus ein Produkt bauen? Und wofür zahlen Unternehmen am meisten Geld?“ Und bei mir als Marketing-Mensch war es dann klar, dass es im Bereich Marketing sein muss. Und was sind die Pains, die ich lösen kann?

Hendrik: Wie seid ihr denn auf die Analytics-Idee gekommen?

Stefan: In unserer Agentur Wortspiel arbeiten wir natürlich viel mit Analytics, und das wird auch immer wichtiger in der Werbung usw. Und Google Analytics ist dafür ein super Tool. Aber eben mit einer Einschränkung beim Datenschutz. Wir sehen das bei unseren Kunden im Bereich Finanzen, Hochschulen, öffentlichen Einrichtungen – die haben da Bedenken. Und es gibt Alternativen: Wir setzen auf Matomo (ex-Piwik). Das ist eine sehr weit entwickelte Alternativlösung, die man auf einem eigenen Server installieren kann. Aber die Installierung und Wartung kann herausfordernd sein. Also übernehmen wir das Hosting, die Wartung, und bieten das in einfachen Abos an.

Das ganze Gespräch gibt's im Growth Hacking Podcast mit Hendrik Lennarz. Überall, wo Du Podcasts findest.

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