„Wer etwas zu sagen hat, der sollte reden können“ im Interview mit Rhetorik-Papst Michael Ehlers

Michael Ehlers aka Hein Hansen ist Bestsellerautor und Top-Trainer für Rhetorik und Management - und im Podcast erzählt er uns, wie man Rhetorik als persönlichen Growth Hack einsetzen kann.

Rhetorik- und Managementtrainer Michael Ehlers ist unter anderem bekannt geworden durch seine Kunstfigur Hein Hansen, dem Motivationstrainer vom Hamburger Fischmarkt. Warum eine Kunstfigur so gut bei den Zuhörern ankam? Ganz einfach. Michael erklärt: “ Der Mensch hört dem Clown lieber zu als dem Propheten.“

Damit ist Michael ziemlich beliebt bei seinen Zuhörern und hat nach seiner brillianten Idee kurzerhand das Motivationsbuch – Der Fisch stinkt vom Kopf – veröffentlicht.

Hendrik: Michael, würdest du im Nachgang sagen, dass diese Idee ein Growth Hack war?

Michael: Absolut! Rückblickend kann ich sagen, es war eine meiner besten Entscheidungen. Ich hatte zwar bereits ein Buch auf dem Markt, ein Fachbuch über Kommunikation und Socialmedia. Das zweite Buch jedoch unter dem Pseudonym Hein Hansen ging durch die Decke! Vor allem als Hörbuch ist es bis heute ein Dauer-Seller.

Ich habe mich breit aufgestellt und wenn man meine drei großen Themen nimmt, Kommunikation/ Rhetorik, Strategie und Motivation mit Hein Hansen, dann war jedes einzelne für sich ein Growth Hack!

Hendrik: Wie bist du auf das Thema Rhetorik gekommen?

Michael: Die wichtigste Kompetenz, die du brauchst um deine Ziele zu erreichen, sind deine Kommunikationsfähigkeiten. In Deutschland haben wir sehr viele Menschen die unglaublich gut in fachlichen Dingen sind. In einer Sache sind wir leider nicht so stark und das ist Rhetorik, also die Kunst zu reden, zu motivieren oder Feedback zu geben.

Hendrik: Woran liegt das eigentlich? Warum sind wir Deutschen so?

Michael: Wenn man auf die gesamte Gesellschaft schaut, sind wir Deutschen zu 78% mehr Intro- als Extrovertiert. Außerdem sind wir Deutschen Mismatcher. Ein Mismatcher vergleicht neue Dinge, die in sein Leben kommen mit Erfahrungen, die er in der Vergangenheit gemacht hat, die nicht funktioniert haben. Ein Matcher dagegen, vergleicht neue Dinge mit Erfahrungen aus der Vergangenheit, die funktioniert haben.

Aus internationaler Sicht, sind die Deutschen ein unglaublich penibles und genaues Volk. Wenn wir etwas machen, dann machen wir es richtig. Dahinter ist wieder ein introvertiertes Motiv. Amerikaner sind genau umgekehrt zu 80% Matcher und 20% Mismatcher. In allen Dingen, wo es auf Geschwindigkeit ankommt wie Marketing und Vertrieb, also die hochkommunikativen Bereiche, da sind die Amerikaner uns 5 bis 10 Jahre voraus.

Wenn du mehr zum Thema Rhetorik und Persönlichkeitsentwicklung wissen möchtest, dann hör die das komplette Interview in unserer Podcast Folge an!

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